Das Projekt

Die Bevölkerung des kleinen Bergdorfes Gimmelwald will sein  Schulhaus als Ort der Begegnung erhalten und dem Dorf neue Impulse und Perspektiven geben! Der Gemeinschaftsraum und die Umgebung des Schulhauses werden als Begegnungsort für die Dorfbevölkerung und Gäste aufgewertet.

Es werden drei bis vier Erstwohnungen eingebaut, welche als Mietwohnungen für einheimische und Zuzüger-Familien angeboten werden.

Damit würde ein Beitrag geleistet, um die Abwanderung zu bremsen und den weiteren Verlust an Dienstleistungen in Gimmelwald und Mürren zu stoppen.

Aktueller Spendestand

Zielsetzung der IG Gimmelwald

  1. Das Schulhaus Gimmelwald wird von einer noch zu gründenden Genossenschaft an der Gemeindeversammlung im Herbst gekauft, dann saniert und umgebaut
  2. Der Gemeinschaftsraum und die Umgebung des Schulhauses werden als Begegnungsort für die Dorfbevölkerung und Gäste aufgewertet.
  3. Es werden drei bis vier Erstwohnungen eingebaut, welche als Mietwohnungen für einheimische und Zuzüger-Familien angeboten werden.

Der Zweck des Projektes ist, dass durch die zusätzlichen Mietwohnungen neue Bewohnerinnen und Bewohner  -möglichst Familien-  gewonnen werden könnten.

Damit würde ein Beitrag geleistet, um die Abwanderung zu bremsen und den weiteren Verlust an Dienstleistungen in Gimmelwald und Mürren zu stoppen.

Durch den Erhalt und die Aufwertung des Gemeinschaftsraumes und der Schulhaus-Umgebung lässt sich das Dorfleben intensivieren. Damit würde das kleine Bergdorf für Einwohnerinnen und Einwohner, aber auch für Stammgäste und Touristen noch attraktiver.

Das Bauprojekt

Was ist vorhanden?

  • Im Untergeschoss hat es einen gemütlichen Gemeinschaftsraum mit Küche und Toiletten, die sogenannte „Gemeindestube“,  eine kleine Werkstatt, Kellerräume und ein Heizungsraum.
  • Im Erdgeschoss liegen zwei Schulzimmer und sanitäre Anlagen.
  • Im Obergeschoss hat es eine Sechszimmer-Wohnung.
  • Zuoberst hat es einen ausbaubaren Estrich.

Das 1904 erbaute Schulhaus ist ein K-Objekt. Die Fleckenwände und die besondere Dachkonstruktion mit den kleinen Lukarnen darf gemäss Auflagen des Denkmalschutzes nicht verändert werden. Auch die Holztreppe im Innern des Hauses muss belassen werden.

Welche baulichen Massnahmen sind zwingend nötig?

  • Die Heizung samt allen Installationen muss ersetzt werden.
  • Die elektrischen Installationen sind veraltet und müssen erneuert werden.
  • Es braucht eine zeitgemässe Wärmedämmung, welche aufgrund der Auflagen im Innern des Gebäudes montiert werden muss.
  • Das Dach muss umgedeckt werden.

 Welche Umbauten sind geplant?

Bezüglich des Einbaus von Wohnungen gibt es verschiedene Varianten, welche erst nach dem Kauf des Schulhauses konkretisiert werden. Klar ist einzig, dass nach dem Umbau drei bis vier Mietwohnung zur Verfügung stehen sollen. Eine Möglichkeit umfasst folgende Umbauarbeiten:

  • Neue sanitäre- und elektrische Installationen und eine zeitgemässe Wärmedämmung in der bestehenden Wohnung.
  • Einbau einer neuen Wohnung in den heutigen Estrich.
  • Einbau einer Wohnung und eines Studios im Bereich der bisherigen Schulzimmer im Erdgeschoss.

Geplante Finanzierung des Projektes

Der Kaufpreis ist noch nicht ausgehandelt. Ohne den Kauf ist mit Investitionskosten von 1,5 Millionen zu rechnen, wenn das ganze Haus saniert und drei zusätzliche Wohnungen eingebaut würden.

Kapitalbedarf ohne Kauf                                              Fr. 1‘500‘000.-Finanzbeschaffung:

  • Genossenschaftskapital                                              Fr.     700‘000.-
  • Beiträge von Dritten                                                       Fr.     400‘000.-            Crowdfunding, Patenschaft, Spende,                                           Handwerkerbeteiligung u.a.
  • Bankkredite                                                                        Fr.     400‘000.-

Total                                                                                        Fr. 1‘500‘000.-

 Je nach Höhe des Kaufpreises müssten die Bankkredite erhöht werden.

Tragbarkeit des Projektes

 Jährliche Einnahmen:

– Mieteinnahmen von vier Wohnungen                      Fr. 62‘400.-

– Anteil Nebenkosten                                                           Fr.   8‘600.-

– Gemeindestube, Werkstatt                                           Fr.  7‘000.-

– Spenden und Beiträge                                                     Fr.    2‘000.-

 Total jährliche Einnahmen                                                Fr. 80‘000.-

Jährliche Ausgaben:

– Betriebsaufwand für das Haus                                    Fr.  12‘800.-

– Verzinsung des Fremdkapitals                                    Fr.  14‘000.- inklusiv Kaufpreis

– Gebäudeunterhalt, 0,5 % der Investitionen         Fr.    9‘000.-

– Amortisation, 2% der Investitionen                         Fr.  36‘000.-

– Verwaltung, Steuern, Unvorhergesehenes          Fr.    8‘200.-

Total jährliche Ausgaben                                                  Fr. 80‘000.-

Die Kredite können jährlich im Umfang von Fr. 36‘000.- amortisiert werden, sodass sich die jährliche Zinsbelastung sukzessive senkt.

 Herausforderungen und Risiken des Projektes

  • Damit das Projekt langfristig finanziell tragbar wird, müssen das angestrebte Genossenschaftskapital sowie die Beiträge Dritter aufgebracht werden, damit die verzinsbaren Kredite möglichst tief gehalten werden können.
  • Der Kaufpreis darf nicht zu hoch sein, da sonst die Tragbarkeit gefährdet wird.
  • Damit die nötigen Einnahmen generiert werden, müssen die Mietwohnungen praktisch lückenlos vermietet werden können.

 Massnahmen zur Minimierung der Risiken

  • Das Projekt „Schulhaus Gimmelwald“ wird nur realisiert, wenn die Finanzierung gesichert ist. Je nach Finanzierungsstand müssten Abstriche und Etappierungen an den geplanten Bauarbeiten vorgenommen werden
  • Die Erstwohnungen können bei Mietermangel als Ferienwohnungen vermietet werden. Die Nachfrage diesbezüglich ist in Gimmelwald gut.
  • Mit der Gemeinde muss ein tragbarer Kaufpreis ausgehandelt werden können, sowie ein Abzahlungsvertrag, damit anfänglich die Belastung nicht zu gross wird.